Einsätze 2020

Oppershausen. Am Donnerstag, dem 26. März, wurden die Ortsfeuerwehren Bockelskamp, Offensen, Oppershausen, Wienhausen sowie der Einsatzleitwagen aus Langlingen mit dem Alarmstichwort „B2Y – Zimmerbrand“ in die Stettiner Straße nach Oppershausen alarmiert.

Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges bestätigte sich diese Lage. Durch die starke Hitzeentwicklung war bereits eine Scheibe, sowie eine Tür des in Vollbrand stehenden Raumes stark in Mitleidenschaft gezogen worden und die Flammen schlugen hinaus. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Trotz umfangreicher Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen auf den Dachstuhl nicht verhindert werden.

Im weiteren Einsatzverlauf musste dann eine Vielzahl an Dachpfannen entfernt und eine Dachgaube mittels einer Rettungssäge aufgetrennt werden, bevor weitere Glutnester mittels Schaumraum abgelöscht werden konnten. Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde dann um 14:36 Uhr die Ortsfeuerwehr Eicklingen nachalarmiert.

Nachdem alle Glutnester aufgespürt und abgelöscht werden konnten, konnte gegen 15:30 Uhr „Feuer aus!“ an die Einsatzleitstelle gemeldet werden. Infolgedessen wurden alle Löschwasserversorgungen abgebaut und somit der Einsatz für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel beendet.

Insgesamt kamen bei diesem Einsatz zehn Atemschutztrupps zum Einsatz. Ebenfalls im Einsatz waren mehrere Fahrzeuge der Polizei Celle, sowie ein Rettungswagen des DRK Celle.

Text und Bilder: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

Bockelskamp. Zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand mit Menschengefährdung im Bockelskämper Lehmkamp wurde am Morgen des 05. Februar der Löschzug Wienhausen, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Wienhausen, Bockelskamp, Offensen und Oppershausen, sowie der Einsatzleitwagen aus Langlingen alarmiert.

Ein aufmerksamer Bürger hatte eine starke Rauchentwicklung im benachbarten Einfamilienhaus entdeckt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Wohnzimmer im Erdgeschoss bereits in Vollbrand, eine Ausdehnung aufs Dachgeschoss wurde hierbei befürchtet. Umgehend gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Innenangriff vor und konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und somit ein Übergreifen auf das Dachgeschoss verhindern. Zwei weitere Trupps beschäftigten sich anschließend mit den Nachlöscharbeiten. Um weitere Glutnester aufzuspüren und diese ablöschen zu können, wurden Teile der Raumdecke sowie der Außenfassade geöffnet.

Eine Schwierigkeit stellten die winterlichen Witterungsverhältnisse in Kombination mit austretendem Löschwasser dar. Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt wurde es hierdurch notwendig, Streusalz an der Einsatzstelle auszubringen, um der Glatteisgefahr vorzubeugen.

Nachdem alle Glutnester abgelöscht waren, konnte der Einsatz für die Ortsfeuerwehren nach knapp zweieinhalb Stunden beendet und die Einsatzstelle an die Ermittler der Polizeiinspektion Celle übergeben werden.

Personen waren, entgegen der anfänglichen Alarmmeldung, zu keiner Zeit in Gefahr. Das Wohnhaus ist nach ersten Erkenntnissen unbewohnbar.

Text und Bild: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel