Feuerfüchse nehmen an der Landeskinderfeuerwehrfreizeit in Lüneburg teil

 

Freiwillige Ortsfeuerwehr Oppershausen

 

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen ist in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden. Die große Abschlussfeier dieses Jubiläums fand am 22. und 23. September in Lüneburg statt. Grund genug, um auch einmal die Kinderfeuerwehren der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Kreiskinderfeuerwehr Lüneburg hatte deshalb alle Kinderfeuerwehren Niedersachsens zur 1. Landeskinderfeuerwehrfreizeit in Lüneburg eingeladen. 30 Wehren mit rund 310 Kindern und 103 Betreuern sind dieser Einladung gefolgt und auch wir Feuerfüchse haben uns aufgemacht!

 

Los ging es am Freitag, den 21. September. Gegen 16 Uhr machten sich gutgelaunt 5 Feuerfüchse und 3 Betreuer auf den Weg nach Lüneburg. Die Unterbringung fand dort in der Theodor-Körner-Kaserne statt. Zwei Zimmer warteten auf uns und die Etagen- und Feldbetten waren schnell verteilt. Nach dem Abendbrot konnten sich alle Kinder in einer Turnhalle ordentlich austoben. Es gab aufgebaute Turngeräte und Disco. Nachtruhe war um 22 Uhr. Ja, liebe Eltern, die haben wir locker eingehalten. Im Jungenzimmer sagte nicht einer mehr Pieps! Die Mädchen hielten länger durch, lagen aber schon in ihren Schlafsäcken.

 

Der Samstag begann gegen 7 Uhr mit Wecken, Waschen, Anziehen und Aufräumen. Das Frühstück wurde in Schichten in der Truppenküche eingenommen. Nach einer langen Wartezeit konnten wir als einer der letzten Gruppen ein fürstliches Frühstück einnehmen.

 

Zwischen 9 und 10 Uhr fuhren regelmäßig Reisebusse Kinder und Betreuer in die Innenstadt von Lüneburg. Dort fand im Clamartpark das Spiel ohne Grenzen der Landeskinderfeuerwehr Niedersachsen statt. 10 Stationen mussten pro Gruppe mit Laufzettel absolviert werden. Es gingen zeitversetzt 43 Gruppen an den Start. Da nicht alle gleichzeitig eintrafen und starteten, gab es an den Stationen nur gelegentliche Wartezeiten. Unsere 5 Feuerfüchse stürzten sich begeistert (und hochkonzentriert) auf die verschiedenen Aufgaben. Teameinsatz und Kommunikation untereinander waren bei den Stationen gefordert. Schlösser wurden zügig aufgeschlossen, Kegel mit Schläuchen umgeworfen, zusammengeschnürte Golfbälle wurden an Leitersprossen geworfen, „Feuer musste gelöscht“ und ein Fußball musste per Wasserstrahl ins Ziel befördert werden. Ein Wackelturm stürzte nicht ein und bei der Fühlkiste konnten viele Teile zügig erraten werden. Wir hatten viel Spaß.

 

Gegen Mittag waren wir fertig und konnten in der nahegelegenen Schule am Wasserturm unser Mittagessen einnehmen. Für die Kinder gab es Chicken Crossies mit Kartoffelbrei und Gemüse, wir Großen konnten uns an Kartoffeln mit Roulade und Rotkohl erfreuen.

 

Gegen 13.30 Uhr marschierten alle Kinderfeuerwehren in einer sehr langen Reihe gemeinsam vom Clamartpark zur NDR1 Bühne in die Innenstadt. Wir verteilten uns auf und vor der Bühne, um uns zu zeigen und vorzustellen.

 

Am Nachmittag absolvierten wir noch eine Stadtralley durch Lüneburg und dann ging es mit den Bussen wieder zurück zur Kaserne. Das Abendbrot wurde wieder kalt in einer Halle eingenommen und gegen 19.30 Uhr wartete in der Turnhalle ein Film auf die Kinder. Auch diesen Tag konnten wir pünktlich gegen 22 Uhr zufrieden beenden.

 

Der Sonntag begann früh, da wir als einer der ersten Gruppen diesmal frühstücken konnten. Vorher hieß es aber noch packen und aufräumen. Als alles im Auto verstaut war, gingen wir fröhlich zum Frühstück. Danach ging es wieder mit den Bussen in die Innenstadt. Wir hatten nun Gelegenheit die Feuerwehrmeile zu besichtigen. Historische und aktuelle Feuerwehrfahrzeuge wurden bestaunt und besichtigt.

 

Wir hatten uns mit örtlichen Sanitätern des Arbeiter-Samariter-Bundes angefreundet, die das ganze Wochenende in der Kaserne bei den Kinderfeuerwehren Dienst hatten und kleinere Notfälle versorgt haben. Diese trafen wir zum letzten Mal im Clamartpark wieder. Die Sanitäter zeigten und erklärten unseren Feuerfüchsen detailliert ihr Rettungsfahrzeug. Alles wurde ausgiebig bestaunt, danach gab es eine herzliche Verabschiedung von beiden Seiten.

 

Gegen 12 Uhr war es endlich soweit. Die Siegerehrung des Spiels ohne Grenzen fand auf der Bühne im Clamartpark statt. Wir wussten, dass wir gut waren und hofften im Mittelfeld zu liegen. Doch bei den zweistelligen Platzierungen wurden wir nicht genannt. Die Kinder waren sehr aufgeregt und fieberten jedem Platz entgegen. Dann hieß es endlich: „Kinderfeuerwehr Oppershausen“. Wir hatten den 5. Platz gemacht! Freudig liefen die Feuerfüchse auf die Bühne, um sich ihre Medaillen abzuholen. Unser Ortsbrandmeister war extra zur Siegerehrung angereist und konnte stolz die Urkunde in Empfang nehmen.

 

Ein ereignisreiches Feuerwehrwochenende ging nun zu ende. Nachdem wir wieder mit den Transferbussen zur Kaserne gebracht worden waren, enterten wir unser Auto und es ging nach Hause. Zur Belohnung über unser tolles Abschneiden und das schöne Wochenende, machten wir noch einen Zwischenstopp bei einer bekannten Fast-food-Kette in Ülzen.

 

Auf der Rückfahrt hieß es dann nur noch:

 

 „Wer hat den fünften Platz gemacht? WIR, DIE FEUERFÜCHSE!“

 Kinderfeuerwehrwartin Sandra Reebs 

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